Korrekturoperationen bei Wirbelsäulendeformitäten

Bei einer Krümmung von 50° kann durch eine kurzstreckige Operation die Wirbelsäule begradigt werden, Krümmungen über 70° oder 80° erfordern langstreckige Operationen, die dann zu einer Mehrbelastung der angrenzenden Wirbelsäulensegmente führen können. Die Entwicklung moderner Implantate hat zu einem gewaltigen Enwicklungssprung in den letzten 15 Jahren geführt. Der Zugang zu den Operationen erfolgt abhängig vom Krümmungstyp vom Rücken- oder vom Bauchraum. Heutzutage ist bei unkompliziertem Verlauf mit einem Krankenhausaufenthalt von zwei bis drei Wochen zu rechnen. Die früher vor der Operation durchgeführte Zug - oder Traktionsbehandlung wird heute nur noch in seltenen Fällen vorgenommen. Die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Implantate erlauben eine miederfreie Weiterbehandlung und Mobilisation.

hier ausführliche Infos über die operative Therapie der Skoliose

Literaturverzeichnis operative Therapie der Skoliose