Osteoporose

Definition:

Bei der Osteoporose führt  ein übermäßiger Abbau des Knochens zu einer  Verminderung der Knochenmasse im gesamten Skelett und somit zu dessen Schwächung . Das typische Merkmal ist eine Störung der Mikroarchitektur des Knochens mit einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen. Die Dichte des Knochens wird mit einer Knochendichtemessung bestimmt, die Heilung der Knochenbrüche bei Osteoporosepatienten ist gegenüber Gesunden nicht verändert. In der Diagnostik gibt es keine eindeutigen Frühzeichen für die Osteoporose. Die Frakturen treten häufig an den Wirbelkörpern auf und führen neben den Schmerzen zu einer Größenreduktion (Witwenbuckel). Es ist berechnet worden, dass in Europa und den USA jedes Jahr 30 Milliarden Dollar für die Behandlung ausgegeben werden. Unterschieden werden die zwei Osteoporoseformen: 

1.      Primäre Osteoporose: Postklimakterische Osteoporose und Altersosteoporose.

2.      Sekundäre Osteoporose: Konsequenz von Stoffwechselerkrankungen.

Klinik:

Häufige Frakturen mit der Folge von Schmerzen und Entstehung von Deformitäten

Behandlung:

Die Behandlung der Erkrankung erfolgt medikamentös mit Biphosphonaten sowie ausreichender Zufuhr von Vitamin D 3 und Calcium. Zusätzlich ist eine Vermehrung  der körperliche Aktivität sinnvoll. Frakturen im Bereich des Schenkelhalses müssen operativ versorgt werden, Frakturen im Bereich der Wirbelsäule können neuerdings durch einen Minimaleingriff ( Vertebroplastie ) behandelt werden.